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Claudia Purzer
- Hebamme -
Grünwalderstr.41
81547 München
Tel.: 089-65114379
claudia.purzer@gmx.de

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Die Geschichte Der Akupunktur

Die Entwicklung der Akupunktur begann in China vor rund 4000 Jahren. Sie zählt damit zu einer der ältesten Heilmethoden der Welt. Die aller ersten Anwendungen von Akupunktur werden in die Jungsteinzeit datiert, wo geschliffene Steine, Knochen- und Bambusnadeln benutzt wurden. Genauere Angaben zur Entwicklung der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) gibt es allerdings erst aus der Zeit der Shang-Dynastie (1766-1122 vor Chr.).

Vom 5-2 Jh. vor Chr. entstanden die wichtigsten chinesischen natur- und alphilosophischen Gedankensysteme des Taoismus und des Konfuzianismus. Die Definition des Qi fällt auch in diese Zeit. Qi bedeutet übersetzt " die alle innewohnende Lebenskraft" - einer der Grundbegriffe der TCM.


Akupunktur In Der Hebammenpraxis

Die Anwendung der Akupunktur und im weiteren Sinne der TCM hilft den Frauen auf ihrem Weg durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, Beschwerden zu lindern, Ängste zu mildern ohne Nebenwirkungen für das Kind und ohne die Frauen in ihrer Aktivität einzuschränken. Letztere wird eher noch gestärkt und die Kraft ganz im Sinne der Akupunktur als Regulationstherapie unterstützt.

Die Akupunktur durch die Hebamme wird sowohl zur Raucherentwöhnung, bei Rückenbeschwerden, Erbrechen in der Schwangerschaft, Kopfschmerzen, Migräne, Wendung bei Beckenendlagen, Karpaltunnelsyndromen, zum psychischen Ausgleich, Geburtsvorbereitend, Geburtserleichternd, bei Plazentalösungsstörungen, Verstopfung, Stillproblemen, Blasenentleerungsstörungen uvm. angewendet.

Körper, Geist und Seele werden als Einheit betrachtet, die im Gleichgewicht sein soll. Ist dieses Gleichgewicht gestört bekommen wir Beschwerden. Die TCM, mit der Akupunktur, Moxubation, Ernährungslehre, Bewegungslehre, Pulsdiagnostik, Zungendiagnostik und dem ausführlichen Gespräch versucht dieses sensible Gleichgewicht zu vereinen.

Akupunktur rund um die Geburt

Eine Studie der Frauenklinik in Mannheim hat gezeigt, dass Akupunktur bei Erstgebärenden die Geburtsdauer im Schnitt von zehn auf acht Stunden verkürzt. Dieser positive Effekt beruht auf einer schnelleren Reifung des Gebärmutterhalses (Cervix) und einer gezielteren Wehentätigkeit in der Eröffnungsphase; also in der Zeit bis zur vollständigen Öffnung des Muttermundes. Die Akupunktur kann ausschließlich diese Phase verkürzen, auf die Austreibungsphase hat sie dagegen keinen Einfluss. Die geburtsvorbereitende Akupunktur sorgt außerdem dafür, dass die Frau die Geburtswehen weniger schmerzhaft empfindet und dass die Wehen auch in der Austreibungsphase zielgerichteter sind. Die geburtsverkürzende Wirkung der Akupunktur wird erst ausgelöst, wenn der Körper der Frau auf natürlichem Weg zur Geburt reif ist. Die Behandlung hat also keinen Einfluss auf den Geburtstermin und führt auch nicht zu vorzeitigen Wehen.

Was passiert bei der Akupunktur zur Geburtsvorbereitung?

Die akupunktierende Hebamme muss eine entsprechende Fortbildung mit einer Abschlussprüfung absolviert haben. Die Behandlung beginnt ab der 36. Schwangerschaftswoche, in der Regel mit einer Sitzung pro Woche. Üblich sind vier Sitzungen. Ist der errechnete Entbindungstermin überschritten, sind auch noch weitere Sitzungen möglich. Gerade in einer Zeit des ständigen Wartens empfinden viele Frauen den engen Kontakt zur Hebamme als sehr wohltuend. Zusätzlich können sie in dieser Zeit der Anspannung besonders vom beruhigenden Effekt der Akupunktur profitieren.

Zur Geburtsvorbereitung werden auf jeder Seite des Körpers 4 Punkte behandelt:

- unterhalb des Knies
- im Bereich des Innenknöchels des Fußes
- an der oberen seitlichen Wade
- und an der äußeren Seite der kleinen Zehe

Zusätzlich kann ein Kopfpunkt genadelt werden, der allgemein beruhigend wirkt und bei Angstsymptomen hilft.

Durchführung
Die Lage der Akupunkturpunkte ist genau festgelegt. Die Hebamme tastet im entsprechenden Bereich so lange, bis die Patientin ihr einen drucksensiblen Punkt signalisiert. Der Einstich ist in der Regel schmerzlos, die sterile Standard-Nadel ist mit nur 0,3 mm Durchmesser sehr dünn. Es kann ein Gefühl wie Wärme, Taubheit, Druck, Schwere, Kribbeln oder auch wie ein klitzekleiner, schmerzloser Stromschlag sein. Das Empfinden ist aber von Patientin zu Patientin verschieden. Die Stichtiefe richtet sich nach der Lage der Punkte und kann zwischen 5mm und mehreren cm variieren.

Nebenwirkungen
Manche Frauen bekommen während der Behandlung Probleme mit dem Kreislauf. Ein Grund hierfür ist häufig, neben den rein körperlichen Ursachen, auch eine allgemeine "Angst vor Nadeln". Die Kreislaufreaktion verschwindet meist mit einer weiteren Behandlung. Der Körper gewöhnt sich an die Akupunktur und die Patientin weiß bei der zweiten Sitzung auch besser, was auf sie zukommt. Nach der Akupunktur kann die punktierte Stelle leicht gerötet sein und/oder sich ein kleiner blauer Fleck bilden. Beides ist völlig harmlos und verschwindet von selbst.

Zur Sicherheit von Mutter und Kind müssen vor der ersten Akupunktursitzung Beschwerden bzw. Schmerzvorgänge immer ärztlich abgeklärt werden.

Was ist eine Moxabehandlung?

Bei der Moxubation werden die verschiedenen Nervenknotenpunkte mit einer glimmenden Beifußzigarre behandelt. Die wohltuende Wärme überträgt sich über die Nervenbahnen und wirkt dort sanft. Die Haut wird dabei nicht berührt oder verletzt. Sehr bewährt hat sich die Moxabehandlung wenn das Baby im Becken „sitzt“ zur Hilfe bei Beckenendlage und bei Rückenschmerzen.

Akupunktur, Akutaping und Moxubation werden leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen die Preise für die einzelnen Behandlungen finden sie unter dem Menüpunkt "Sprechstunde".

Beim Auftreten von neuen Beschwerden sollte zur eigenen Sicherheit, vor der Anwendung alternativer Verfahren, ein Ausschluss von ernsthaften Krankheiten durch einen Arzt stattfinden.


Akutaping bei Angst vor Nadeln

Akutaping ist eine sanfte Schmerztherapie aus Japan. Die Behandlungsmethode stellt eine Weiterentwicklung des Kinesiotapings auf den Grundlagen der therapeutischen und diagnostischen Prinzipien der chinesischen Medizin und Akupunktur dar. Die dehnbaren Tapes werden auf Meridianverläufen angebracht. Über die Bewegung der Muskulatur werden sie ständig, schmerzfrei stimuliert.

Die Akutapes können ohne Probleme bis zu einer Woche auf der Haut belassen werden und halten auch die täglichen Belastungen wie Duschen und Sport aus. Manchmal ist es effektiver die sich im Meridianverlauf befindenden Akupunkturpunkte vor dem Tapen zu nadeln um die Wirkung zu intensivieren.

Das Akutaping lässt sich bei einer Vielzahl von Beschwerden einsetzen. Hier nur einige der häufigsten Anwendungsgebiete: Kopfschmerzen, Migräne, Nackenschmerzen, Heuschnupfen, Karpaltunnelsyndrom, Tennisellenbogen, Ischiasbeschwerden, Lendenwirbelsäulen-Halswirbelsäulen-und Kreuzbeinschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche, übermäßiges Erbrechen, Knieschmerzen, Gelenkschmerzen aller Art, Bauchmuskelschwäche und vieles mehr. Da es zu keiner Verletzung der Haut kommt, eignet es sich auch besonders gut für Menschen die Angst vor Nadeln haben.


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